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Ziele

Das Projekt soll Wege finden, wie bildungsfernen Frauen in den ländlichen Regionen ein zielgruppenspezifisches Angebot durch die Partnerorganisationen vermittelt werden kann. Der Lernzugang soll niedrigschwellig angelegt sein und dabei der Frage nachgehen, wie die Frauen motiviert werden können, sich an Weiterbildungsangeboten zu beteiligen.

Bei der Formulierung der Weiterbildungsinhalten soll es um eine Funktionsintegration von allgemeiner und beruflicher Weiterbildung gehen. So sollen neben interkulturellen Kompetenzen, Selbstmanagementkompetenzen, Sprach- und Informations- und Kommunikationskursen auch Serviceorientierung und ökonomische Inhalte (aus dem Bereich ländlicher Tourismus) behandelt werden.

Zudem soll es in der Lernpartnerschaft darum gehen, über welche Medien Weiterbildung angeboten wird. Angedacht ist an ein Blended-Learning-Modell, so dass die Lernenden einen Teil der Kurse durch Selbstlernmodule an Computern (von zu Hause oder in Bildungseinrichtungen) absolvieren können und einen Teil über Seminare mit Lehrpersonal. Die Lerninhalte und pädagogischen Konzepte soll dabei gemeinsam entwickelt werden – ein Ziel ist die Konzeption einer möglichen Lernsoftware für die Zielgruppe.

Praktische Erfahrungen sollen in das Weiterbildungskonzept eingebaut werden. Dazu sollen regionale Organisationen ermittelt werden, die bereit sind, die Praktikantinnen aufnehmen (sowohl im nationalem wie auch internationalem Austausch).

Das zu entwickelnde Weiterbildungsangebot für die bildungsfernen Frauen im ländlichen Raum soll ihnen neue Bewältigungskompetenzen vermitteln, zum Erlernen neuer Fertigkeiten ermuntern und langfristig die notwendige Bildungsbasis für Strukturwandel, Beschäftigung und regionale Entwicklung erhöhen.

Die Partnerorganisationen sollen im Projekt durch Erfahrungsaustausch (Meetings mit Vorträgen und Begehungen) und Kooperation voneinander und den unterschiedlichen Kulturen lernen und ihr erworbenes Wissen zur Verbesserung des Weiterbildungsangebotes vor Ort beitragen.