|
Die Gründungsurkunde wurde von Bischof Eberhard am 21 Dezember 1319 signiert, im März 1685 wurde das Privileg von den Bischof Micha³ Radziejowski erneuert. Nach dem Krieg hat die Gemeinde, als erste eine Bürgermeisterernennung.
Die Gemeinde Kiwity zählt 3750 Einwohner, das sind 8,1% der Landkreiseinwohner, die Wohndichte beträgt 24 Einwohner/ km2 .
Die Fläche beträgt: 145,38 km2 davon landwirtschaftliche Flächen: 74%, Waldflächen: 14%.
In der Gemeinde befinden sich:
- zwei öffentliche Schulen ( Kiwity, ¯egoty);
- ein öffentliches Gymnasium ( Kiwity );
- eine nichtstaatliche Grundschule ( Krekole).
Es gibt keine Kindergärten für Kinder im Alte zwischen 3 und 5. Erst die 6-jährigen können Kindergarteneinrichtungen in den Grundschulen besuchen (Vorschuljahr). Es gibt keine Erwachsenbildungsstätten. So fanden bis jetzt keine Aktivitäten zur Durchführung von Kursen und Schulungen für Erwachsene statt.
Die Gemeinde hat keine Industriebetriebe, außer ein paar kleinen Dienstleistungsbetrieben. Das ist auch der Grund für das Fehlen von Arbeitsplätzen. Die Arbeitslosigkeit ist ein sehr großes Problem.
Arbeitslosigkeit – August 2006
|
Arbeitslose nach:
|
Landkreis Lidzbark
|
Gemeinde Kiwity
|
|
Gesamt
|
Frauen
|
Gesamt
|
Frauen
|
|
Alter
|
25-34
|
1434
|
797
|
152
|
88
|
|
35-44
|
1063
|
585
|
103
|
50
|
|
45- 54
|
1225
|
612
|
86
|
41
|
|
Ausbildung
|
Hochschule
|
168
|
110
|
13
|
9
|
|
Fachschule
|
1087
|
645
|
100
|
53
|
|
Abitur
|
508
|
350
|
39
|
29
|
|
Berufschule
|
1777
|
769
|
193
|
82
|
|
Grundschule
|
1644
|
793
|
146
|
59
|
|
Registriert
|
|
5184
|
2667
|
491
|
232
|
|
Mit Anspruch auf Arbeitslosen- geld
|
|
803
|
321
|
76
|
21
|
|
Arbeitslosenquote:
|
Polen
|
15,7%
|
|
Wojewodschaft
|
24,5%
|
|
Landkreis
|
33,0%
|
|
Arbeitslosenquote: August 2005 – August 2006
|
|
Landkreis Lidzbark
|
Gemeinde Kiwity
|
|
Gesamt
|
Frauen
|
Gesamt
|
Frauen
|
|
Arbeitslose August 2006
|
5184
|
2667
|
491
|
232
|
|
Arbeitslose August 2005
|
5738
|
2890
|
506
|
240
|
|
Differenz
|
-554
|
-223
|
-15
|
-8
|
|
Touristische Attraktionen:
Ein sehr schönes Feuchtbiotop: „Mokrad³a ¿egockie” ist in ¯egoty zu finden und ornithologisch sehr interessant ist das Ökogebiet „Bartniki”. Es ist ein Ort, wo viele seltene Wasser- und Moorvogelarten ihre Fress- und Legeplätze haben.
Architektonisch interessante Gebäude :
Die Marienkirche – eine Kirche mit einem Kloster in Stoczek aus dem XVII Jahrhundert, ist in einem schönen baroken Stil erbaut. Sie ist für Touristen zugänglich und bietet zudem Übernachtungsmöglichkeiten.
Weitere sehenswerte Kirchen sind in Kwity, ¯egoty und in Krekole zu finden. Zudem gibt es in der Region zahlreiche Straßenkapellen aus dem XVIII- XIX Jahrhundert.
|